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Als "Parkett" bezeichnet man einen Bodenbelag aus ganzen Holzstücken (Echtholz, kein Furnier), dass oft nach bestimmten Mustern verlegt wird und somit einen sehr eleganten Raumeindruck vermittelt. Die häufigsten für die Parkettproduktion verwendeten Baumarten sind Ahorn, Esche, Kirsche, Buche und Eiche, aber auch Kastanie, Akazie oder Ulme kommen zum Einsatz. Neben diesen europäischen Holzsorten gibt es auch diverse importierte Hölzer, die ebenfalls zu Parkett verarbeitet werden können.
Im Gegensatz zu Laminat benötigt Parkett zwingend einen festen, tragfähigen Untergrund und auch das Verlegen ist etwas aufwendiger. Mittlerweile gibt es im Parketthandel jedoch auch einfacher zu handhabende Lösungen, wie das Fertigparkett oder Klick-Parkett, das mit Nut- und Feder-Verbindungen ausgestattet ist und so das Parkett-Verlegen deutlich vereinfacht.
Um die Haltbarkeit und die hohe Widerstandsfähigkeit eines Parkettfußbodens zu erhalten, ist es erforderlich, das Holz regelmäßig zu wachsen und ggf. mit speziellen Pflegemitteln wie Holzöl oder ähnlichem zu behandeln. Nach mehreren Jahren der Benutzung kann es nicht schaden, die oberste Schicht des Bodens mit einer speziellen Parkettschleifmaschine abschleifen und so dem Boden eine "Verjüngungskur" zu verpassen, bei der alle Flecken und Kratzer entfernt werden.
Parkett wird in der Regel nach bestimmten Mustern verlegt. Je nach Parkettart sind aber schon bestimmte Verlegemuster vorgesehen. Diese können z.B. der Schiffsboden-Verband (Optik wie bei Schiffsplanken), das Fischgrätenmuster (sehr interessante Optik bei größeren Räumen) oder die Flechtoptik (Parkettreihen rechtwinklig zueinander verlegt) sein. Man findet hier auch spezielle Parkettsorten im Handel, wie Stabparkett oder Mosaikparkett. |