So bieten klassische Rentenversicherungen beispielsweise den Vorteil einer sicheren Geldanlage, während fondsgebundene Rentenversicherungen höhere Renditechancen ermöglichen. Ratsam ist daher, zunächst Informationen über die Rürup Rente zu sammeln und durch einen Test zu ermitteln, welcher Anbieter und welche Anlageform den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht.
Durch einen Rentenrechner kann zudem berechnet werden, wie hoch die spätere Rente sein wird und wie hoch die Beiträge sein müssen, um diese Wunschrente zu erreichen. Neben den Vorteilen der Pfändungs- und Hartz-IV-Sicherheit gehören die Steuervorteile sicherlich zu den Hauptgründen, die für den Abschluss einer Rürup Rente sprechen. Die Beiträge während der Sparphase können im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden, was die Rürup Rente insbesondere für Selbstständige und Besserverdiener mit hohem Steueraufkommen interessant macht. Allerdings liegt der Höchstbetrag, der hierfür angesetzt werden kann, bei 20.00 Euro, bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren erhöht sich der Betrag auf 40.000 Euro. Davon können ausgehend vom Jahr 2005 60% steuerlich geltend gemacht werden, mit jedem Jahr erhöht sich dieser Anteil bis zum Jahr 2025 um 2%, so dass im Jahr 2009 also 68% steuerlich angesetzt werden können. Analog hierzu erhöht sich aber auch die Steuerpflicht bei Rentenbezug, wobei der steuerfreie Anteil mit Beginn der Rente als lebenslang festgeschriebener Eurobetrag festgelegt wird.
Renten, die 2005 erstmals ausbezahlt wurden, müssen zu 50% versteuert werden, die anderen 50% der ersten vollen Jahresrente werden als Freibetrag festgelegt. Bis zum Jahr 2020 erhöht sich der steuerpflichtige Anteil um jeweils 2%, danach dann bis 2040 um 1%. Die Renten, die 2040 erstmalig ausbezahlt werden, sind dann also vollständig steuerpflichtig.
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