Doch auch so genannte Ökofonds sind im Kommen. Sie stellen eine gute Alternative zu herkömmlichen Fonds dar und garantieren neben einer guten Rendite auch eine Verbesserung des Umweltschutzes. Bei einem Oeko Fonds steht die Gewinnerzielung nicht unbedingt im Vordergrund – vielmehr geht es darum, mit den Geldern Firmen zu unterstützen, die eine umweltverträgliche und ethische Philosophie verfolgen. Die Unternehmen in Ökofonds werden dabei über einen Ethikkatalog gefunden, in denen Betriebe stehen, die sich anhand verschiedener Kriterien dafür qualifiziert haben. Neben ökologischen Produktionsformen stehen auch die Unterstützung regenerativer Energien sowie das aktive Engagement für Natur- und Umweltschutz dabei hoch im Kurs. Auch Hersteller von Bio-Food sind oftmals Bestandteile eines Oeko Fonds.
Mit den in einen Ökofonds investieren Geldern werden die umweltfreundlichen Firmen gefördert. Außerdem sollen Ökofonds die Verbreitung eines umweltschützenden Verhaltens der Unternehmen weltweit bewirken. Mit der Investition in einen Ökofonds engagiert sich der Anleger für Umwelt- und Klimaschutz und übernimmt damit auch ethische Verantwortung. Gleichzeitig profitiert er von seiner Geldanlage in Form der erwirtschafteten Rendite.
Ökofonds sind jedoch nicht zu verwechseln mit so genannten Nachhaltigkeitsfonds. Diese fördern nämlich nicht nur den Umweltschutz, sondern setzen sich auch für soziale Gerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein.
Die Ertragschancen bei einem grünen Fonds stehen – betrachtet man die Erfahrungswerte – genauso gut wie bei einem klassischen Fonds. Ein weiteres Argument dafür, die Ökofonds in Betrachtzu ziehen, wenn man auf der Suche nach einer passenden Geldanlage ist.
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