Doch damit man die volle Förderung erhält, muss man 4% seines Brutto-Jahreseinkommens in den Riestervertrag einzahlen. Wenn man weniger als 4% einzahlt, bekommt man nur anteilig Förderung. Doch für die breite Masse ist er perfekt, um für das Alter vorzusorgen. Prinzipiell gilt, das man nicht mehr als 2100 Euro pro Jahr einzahlen sollte, damit es sich rechnet. Ein weiterer Vorteil der Riester-Rente ist der Steuervorteil, denn man kann die monatlichen Beiträge voll von der Steuer absetzen.
Nachteile gibt es fast keine.
Der einzige Nachteil ist, das man die Rente nachgelagert versteuern muss. Die Rente bzw. die Kapitalauszahlung im Alter muss mit 25 Prozent voll versteuert werden. Dies ist während der Einzahlungsphase sehr vorteilhaft, denn die nachgelagerte Versteuerung gilt erst seit dem 1. Januar 2009. Durch diese neue Regelung wirken sich Zinsen und Zinseszinsen besser auf das Kapital aus. Für die Versteuerung gibt es jedoch auch eine Ausnahme. Wenn der persönliche Einkommenssteuersatz unter den 25% Steuersatz liegt, welcher auf Kapitalerträge fällig wird, dann wird die Rente mit diesem Steuersatz versteuert.
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