Mit der Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einem neuen Anbieter ist kein Bankumzug erforderlich. Über ein Referenzkonto können Tagesgeldkonten bei mehreren Anbietern gleichzeitig abgewickelt werden. Verfügungen über das Tagesgeld sind, wie bereits oben erwähnt, täglich möglich. Verfügungen können bei den meisten Banken nur unbar abgewickelt werden. Die Auszahlung erfolgt auf das angegebene Referenzkonto. Änderungen des Referenzkontos sind jederzeit möglich. Bei den Verfügungen muss unbedingt der Überweisungsweg berücksichtigt werden. Wird das Tagesgeld bei einer Bank und das Referenzkonto bei einer anderen Bank geführt, kann der Geldtransfer zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen. Diese Zeitverzögerungen sollte bei der Disposition der Transaktionen unbedingt beachtet werden.
Tagesgeldkonten werden variabel verzinst. Dies bedeutet, dass die Verzinsung vom Tagesgeld seitens der Bank jederzeit angepasst werden kann. Manche Anbieter garantieren die angegebene Verzinsung für einen bestimmten Zeitraum. Die Anpassung des Zinssatzes orientiert sich im Regelfall an der Entwicklung des Geld- und Kapitalmarktes.
Oft ist es so, dass ausländische Banken eine höhere Guthabenverzinsung für Tagesgeldkonten anbieten, als inländische Banken. Hier sollte bei der Anlageentscheidung nicht nur der Preis ausschlaggebend sein. Die Sicherung der Einlagen erfolgt bei den ausländischen Banken durch den Einlagensicherungsfonds im jeweiligen Land. Deutsche Anleger müssten im Falle der Bankinsolvenz ihre Forderung im Ausland geltend machen.
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